Microsoft Azure: Einfach so in die Cloud gehen?

Man denkt sich ja vielleicht: Microsoft Azure ist auch bloß ein Cloud-Dienst. Und deshalb sollte es ja vielleicht kein Hexenwerk sein, einfach in die Cloud zu gehen. Im Prinzip ist das vielleicht nicht mal falsch. Aber was heißt „auch bloß“? Microsoft Azure ist schon ziemlich mächtig. Ohne genaue Planung geht es nicht. Wie Sie wissen, arbeite ich mich nach und nach in das Thema Microsoft Azure ein. Und wie das so ist, man stolpert auch über solche Dinge wie die Planung. Geht das denn überhaupt? Schauen wir mal.

Kann ich den Einsatz von Microsoft Azure eigentlich planen?

Was habe ich alles schon gehört! Microsoft würde mitlesen, Daten weitergeben, Microsoft Azure sei unsicher… Und überhaupt: Wozu braucht man Azure? Grob gesagt kann man dazu eigentlich sagen: Die Azure-Infrastruktur und die Plattform-Dienste sind immer nur so sicher, wie man sie einrichtet. Und wir müssen einfach festhalten, dass Azure anders zu planen ist als ein lokales Rechenzentrum.

Administratoren müssen sich mit Bandbreiten auseinandersetzen. Datentransfer ist eminent wichtig für Microsoft Azure. Und Bandbreiten müssen ausreichend vorhanden sein. Im „Wirtschaftswunderland Deutschland“ ist das noch lange nicht überall möglich. Aber man hofft bestes. Des Weiteren ist es sinnvoll, Tools von Microsoft zu nutzen, um den Bedarf von Speicher, RAM und CPU realistisch planen zu können. Das senkt die Kosten. Ich habe gelernt, dass die Software Azure Migrate eine gute Lösung ist. Daneben kann man Managed Disks verwenden.

Datentransfer kostet Geld. Hier lauern verborgene Kosten, die man mit einplanen muss. Dazu muss man sie kennen. Ebenso, wie man Lizenzvereinbarungen kennen muss, da nicht jede Software in der Cloud betrieben werden darf. Darüber hinaus sind Backups unerlässlich, die durchaus mit Azure Backup angefertigt werden können. Und man muss sich über Zugriffe unterhalten, wobei hier Firewalls und Zugriffe auf Subscriptions gemeint sind.

Microsoft Azure kann mehr

Wenn wir an Platform as a Service (PaaS) denken, dann denken wir vor allem daran, dass wir Testmaschinen für Entwickler hochziehen können und schnell zur Verfügung stellen können. Wir können auch – so es denn der Bedarf ist – eine Virtual Desktop Infrastructure aufbauen und betreiben. Aber es geht eben noch mehr. Muss man sich denn einen kompletten Datenbank-Server hinstellen? Oder kann ich den bestehenden Datenbank-Server bei Microsoft Azure durch eine Datenbank-Instanz (SQL, MySQL, Cosmos DB etc.) ersetzen? Das sind alles Fragen, die man sich stellen muss.

Allerdings müssen eben auch die Voraussetzungen gegeben sein. Es hilft niemandem weiter, wenn der Breitbandausbau so schleppend abläuft wie in Deutschland. Wenn dieser aber mal geschehen ist, können rein rechnerisch jede Menge Ressourcen geschont werden, Risiken minimiert werden und Mehrwert für Anwender, Unternehmen und Administratoren geschaffen werden. Die moderne Arbeitswelt erfordert Dienste wie Microsoft Azure. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und eine genaue Planung erfolgt ist, kann Microsoft Azure tatsächlich einen enormen Vorteil schaffen.

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