Künstliche Intelligenz: Kinderschuhe und Ängste

Künstliche Intelligenz ist Fluch und Segen zugleich. Zudem steckt sie – in Deutschland zumindest – in den Kinderschuhen und entwächst diesen bisher nicht. Das mag miteinander im Zusammenhang stehen. Klar ist, dass man sich ihr eh nicht verweigern kann. Also muss man sich mit dem Thema beschäftigen. Mir scheint, da ist hierzulande noch viel Luft nach oben.

Wieso immer wieder künstliche Intelligenz?

Was ist das denn jetzt überhaupt? Überall liest man davon, auch hier im Blog: Künstliche Intelligenz. Man denkt sich, dass da irgendwas mit Cyborgs und Science Fiction und all dem geschieht. Vielleicht wird ja die Menschheit von Robotern unterlaufen. All diese Ängste und Sorgen sind vernehmbar. All das, weil man die Menschen nicht mitnimmt. Und das könnt ein Fehler sein.

Bei KI-Themen haben wir es immer wieder mit Algorithmen zu tun. Wir reden hier von Wenn-Dann-Sonst. Natürlich ist das Alles hoch kompliziert. Aus diesem Grund gibt es ja auch Fachleute. Das bedeutet aber nicht gleich, dass Maschinen die Macht übernehmen, so wie es immer wieder irgendwelche Kinofilme suggerieren. Erstens ist man mit der Technologie noch lange nicht so weit. Zweitens gibt es ja auch den Begriff der Ethik.

Ist die KI nun Freund oder Feind?

Maschinen haben irgendwann mal körperlich anstrengende und / oder monotone Arbeiten dem Menschen abgenommen. Und künstliche Intelligenz? Algorithmen können schneller monotone Dinge tun: Datenanalyse, Berechnungen etc. Die künstliche Intelligenz mit ihren Algorithmen sollte man daher als Werkzeug begreifen. Der Mensch würde eh gegen die Mechanismen verlieren.

Allerdings darf man nicht den Fehler machen und die künstliche Intelligenz sich selbst überlassen. Ethische Grundsätze müssen eingehalten werden. So darf KI zum Beispiel nicht für Kriegszwecke eingesetzt werden. Und es muss immer möglich sein, eine Art „Not-Aus“ zu betätigen. Dann kann KI ein Freund (also das Werkzeug) sein. Andernfalls wird sie zum Feind.

KI in der Medizin

Als ich vor einer Weile mein Knie habe untersuchen lassen, spielte auch ein MRT eine Rolle. Mein Arzt sagte mir, dass diese Technik bedeutende Fortschritte gemacht habe. Und was man dort nicht sieht, ist nicht vorhanden. Was, wenn er Recht hatte? Was ist mit intelligenter Bildverarbeitung und Bildauswertung? Insofern kann KI schon weiterhelfen.

Und so gibt es unzählige Beispiele, bei denen künstliche Intelligenz weiterhelfen kann. Auch in der Medizin. Die Technologie kann ein Segen sein, wenn sie so genutzt wird, dass sie unterstützt. Aber sie wird ein Fluch, wenn sie nicht in enorm engen Grenzen betrieben wird, sich selbst überlassen wird und nicht gewartet wird.

Die Technologie, Algorithmen intelligent zu nutzen, steckt vielerorts in den Kinderschuhen. Vor allem in Deutschland. Man will führender Standort für KI werden, investiert aber viel zu wenig in Forschung und Entwicklung. Wir müssen aufpassen, nicht auch hier abgehängt zu werden. Denn wir werden eh immer mehr mit KI arbeiten. Es fragt sich nur, unter welchen gesellschaftlichen Voraussetzungen.

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2 Kommentare

  1. Die gesellschaftlichen Voraussetzungen sind der Schlüssel zur Handhabung der KI. Und zu wessen Wohl sie eingesetzt wird.

    Was allerdings deutlich zu kurz kommt, ist die Forschung. Die wird nur möglich, wenn Firmen Forschungsaufträge vergeben. Unabhängige Forschung um der wissenschaftlichen Neugier und Machbarkeit Willen gibt es längst nicht mehr. Von daher wird nur erforscht und entwickelt, was die Industrie will. Zu wessen Vorteil?

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