2020, nun reicht's, mach Platz für 2021 - Bild von Zorro4 auf Pixabay

2020, nun reicht's, mach Platz für 2021 - Bild von Zorro4 auf Pixabay

2020, nun reicht’s, mach Platz für 2021

Was für ein beklopptes Jahr geht zu Ende! 2020 hat es uns nicht unbedingt leicht gemacht. Nun wird es Zeit für seinen Nachfolger. Was bringt denn wohl 2021? Wenn wir ehrlich sind, will man das eigentlich gar nicht so genau wissen, nach dem, was uns das zu Ende gehende Jahr so um die Ohren gehauen hatte. Es hätte ein gutes Jahr werden können, so mit 75 Jahre Kriegsende, 250 Jahre Beethoven, der Abwahl des kauzigen Präsidenten da in Washington. Aber irgendwie wurde das mit 2020 ein bisschen anders.

Ach, 2020, es wird Zeit für dich

Mein letzter Artikel 2019 erzählte vom Weihnachtsfrieden. Da war hierzulande noch nicht die Rede von dem Thema, das das ganze Jahr 2020 beschäftigen würde. Kurz darauf, als Europa noch mit vollgeschlagenem Bauch auf den Silvesterpunsch wartete, brach das Übel in China aus. Die COVID-19-Pandemie ist das Thema schlechthin gewesen. Wer sinnvolle und sehr umfangreiche Informationen dazu lesen mag, kann die Wikipedia gern leer lesen.

Büromenschen zog es in ein irgendwie geartetes Home Office. Wir arbeiteten uns die Rücken krumm, die Zeit floss dahin, und irgendwann sah es gar nicht so schlecht aus, dass die Normalität zurückkehren würde. Leidlich haben wir uns 2019 noch über das Klima gestritten, und mein erster Artikel dieses Jahr diskutierte diese zum Teil gespielte Empörung. Aber dann nahm das Unheil seinen Lauf. Es folgten aus deutscher Sicht Ischgl, Heinsberg und Co.

Nun schaue ich aus dem Fenster meines nun eigentlich komplett ausgebauten Arbeitsplatzes in den heimischen vier Wänden. Ich sehe Tristesse, eingerahmt von Häusern, Bäumen, Wiesen und Müll-Boxen. Großartige Lust auf Weihnachten habe ich nicht. Ich will eigentlich nur einen Strich unter das Jahr machen. 2020, es wird verdammt Zeit für dich. Oder wie die kleinen Kobole in „Ronja, die Räubertochter“ sagten: „Scher dich zum Donnerdrummel!“ – siehe auch hier.

Wird denn 2021 besser?

Irgendwie haben sie nun ein, zwei Impfstoffe. Das sind irgendwelche mRNA-Impfstoffe. Wie die funktionieren? Keine Ahnung. Aber ich bin auch kein Mediziner. Ich verlasse mich darauf, was die echten Experten erzählen. Also nicht die Professoren an der YouTube-Universität. Jedenfalls heißt es, dass diese Impfstoffe sinnvoll und wirksam sind. Mag sein. Ich wäre ja schon froh, wenn es irgendein Mittel gäbe, die diese Deppenkrankheit behandelt.

Also diese Krankheit, bei der die Erkrankten erstmal alles für falsch erklären, was ihnen etwas abverlangt, aber zum Wohle der gesamten Gemeinschaft beiträgt. Ich habe mich darüber lang genug aufgeregt. Ich lasse das einfach mal. 2020 hat mich unglaublich müde gemacht. Ich will einfach nur noch wegpennen und erst am 01.01.2021 wieder zu mir kommen. Und ich hoffe, dass das kommende Jahr besser wird.

Ob das allerdings passiert, weiß niemand. Ja, irgendwas ist mit Impfungen. Natürlich hat sich unsere Arbeitswelt derart verändert, dass viele Büro-Prozesse dauerhaft anders sind. Ohne Frage hat sich auch der Umgang mit zeitgemäßer Technik verändert. Und das Klima wird es uns vielleicht am Ende danken. Aber wer weiß, welche Katastrophen stattdessen drohen werden. Der Wechsel von 2019 auf 2020 war ja auch nicht durch Corona überschattet, sondern von den Buschbränden in Australien.

Wir hatten ja auch Themen in diesem Jahr, die einen auch abseits von Corona ins Mark trafen. Der Terroranschlag in Hanau, die Hitzewelle in Sibirien, der Großbrand im Affenhaus des Krefelder Zoos, die Katastrophe im Hafen von Beirut, um nur einige zu nennen. Glaubt denn irgendjemand, dass 2021 besser wird? Zu wünschen wäre es. Dann müsste man aber so viele Dinge abschaffen, dass es uns ins Mittelalter zurück versetzt. Und das kann niemand wollen.

Dinge im Blog

Das Jahr 2020 begann damit, dass ich dem Blog ein neues Aussehen verpasst hatte. Damit habe ich dem Rechnung getragen, dass man sich doch bitte auf meine Inhalte konzentrieren sollte. Dann hatte ich eine lästige Spam-Flut im Blog. Und ich habe endgültig aufgehört mit meinen täglichen Artikeln und habe das dann Slow Blogging genannt. Das hatte auch berufliche Gründe und war eben auch der Situation geschuldet, dass ich jetzt seit 8 Monaten von zuhause aus arbeite.

Ich hatte technische Schwierigkeiten mit Matomo, mit dem ich meine Statistiken mache. Ach, und ich hatte mich aus meinem eigenen Newsletter ausgesperrt. Zur Krönung wollte ich als Alternative zu Matomo mal wieder mit Google Analytics herum spielen. Dafür hatte ich hier im Blog das dazu gehörige Plugin Site Kit im Einsatz. Als es dafür ein Update gab, fuhr mein Blog gegen die Wand. Solche Experimente muss man dann eben lassen.

Thematisch war ich schon ziemlich technisch unterwegs. Aber das wollte ich ja eh. Meistens hatte das etwas damit zu tun, was mich eh beruflich oder beim Bloggen interessiert hatte. Aber auch musikalische Themen waren gut vertreten. Unterhaltung muss ja auch sein, oder? Ich denke, mit dieser Art zu bloggen bin ich ganz gut gefahren. Und so wird das auch ungefähr so weitergehen. Ich hoffe aber, dass es weniger Nebengeräusche gibt.

Klappe zu, Affe tot!

So, 2020, jetzt ist es genug. Du kannst schon mal deine Koffer packen, damit du rechtzeitig für 2021 Platz machen kannst. Ja, keine Sau weiß, ob 2021 wirklich besser wird. Aber du, 2020, wirst als ausgefallenes Jahr in die Geschichte eingehen. Wir wollten dieses Jahr unseren Hochzeitstag mit einem Kurzurlaub verbinden und Konzerte besuchen, ich vielleicht auch mal wieder ins Stadion gehen, et cetera peh peh. Das hast du uns alles genommen. Es wird deshalb Zeit, dass du Land gewinnst.

Wir hoffen jetzt einfach mal das Beste für 2021. Vielleicht wird es ja zumindest nicht so verheerend wie 2020. Ich bin schon gespannt, wie mein letzter Artikel Ende des kommenden Jahres ausfallen wird. Vielleicht bin ich dann ja schon in Sachen Modern Workplace unterwegs. Dann hätte sich das Jahr ja schon mal beruflich ein wenig gelohnt. Bei allem anderen müssen wir sehen, wie es kommt. Haltet die Ohren steif. Und seid positiv, wenn das Ergebnis negativ ist.

2020, nun reicht's, mach Platz für 2021 - Bild von Zorro4 auf Pixabay
2020, nun reicht’s, mach Platz für 2021 – Bild von Zorro4 auf Pixabay

3 Kommentare zu „2020, nun reicht’s, mach Platz für 2021“

  1. Die goldenen Zwanziger aus dem letzten Jahrhundert werden es wohl nicht werden. Hauptsache, es fehlt auch das, was denen folgte. Ich halt es wie du. Hoffentlich ist das Jahr 2020 bald vorbei und es geht nicht genauso weiter wie in diesem. Vor allem mit diesem Stinkstiefel – Virus. Hoffentlich besinnen sich die großen Skeptiker, die Deutsche offenbar auf allen möglichen Feldern zweifellos sind, gerade aber leider auch auf dem Felde der Virus – Bekämpfung. Wozu auch die Impfung zählt.

    Dir und deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.

  2. Zur Ergänzung:

    „mRNA-Impfstoffe sind ein neues Prinzip. Statt wie bei klassischen Ansätzen das Antigen (den Erreger oder Fragmente von ihm) zu verimpfen, auf das das Immunsystem reagieren soll, wird bei mRNA-Impfstoffen die »Bauanleitung« dafür verimpft. Das ist die Boten-RNA (englisch messenger-RNA, kurz mRNA), ein Zwischenprodukt der Proteinbiosynthese. Diese wird in den Zellen des Geimpften abgelesen und nach dieser Anleitung ein Protein des Zielerregers gebaut, das dann eine Immunreaktion bewirkt.“
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-funktionieren-mrna-impfstoffe-121742/

    Tolle Weiterentwicklung! Fragt man unvoreingenommene Leute, ob sie lieber echte „tote Viren“ oder Teile derselben eingeimpft bekämen oder einen Stoff, der das Immunsystem in den Stand versetzt, selbst ein kleines Stück des Virus „herzustellen“, das dann auch gleich ausgerottet wird, wählen sie in der Regel die neue Variante!

    Alles Gute für 2021 – hab einen guten Rutsch!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top